Stellen:
Kürzungen für 2000 abgewendet
Unvermindert wirken sich bei der Stiftung die anhaltenden Stellenreduzierungen
in den öffentlichen Haushalten des Bundes und der Länder aus. Zu
den schon in früheren Jahren verfügten Kürzungsprogrammen von rd.
450 Stellen seit 1991 kamen im Jahr 1999 weitere 32 Stellen hinzu.
Erstmals konnten für den Haushalt 2000 die Kürzungen abgewendet
werden. Für 2001 ist erneut eine Einsparvorgabe von weiteren 1,5
% (31 Stellen) angekündigt. Die Kürzungen betreffen alle Aufgabenbereiche
der Stiftung und lassen wegen der schematischen Vorgaben in der
Praxis keinen Spielraum für den Ausgleich spezifischer Defizite
oder auch nur einer Schwerpunktbildung.
Die besorgten Hinweise zu Beginn des vergangenen Jahres müssen
unverändert wiederholt werden: Diese Entwicklung behindert die Heranbildung
qualifizierten Nachwuchses, führt zu einer Überalterung der Mitarbeiterstruktur
und schon jetzt zum Brachlegen vieler der zahlreichen Spezialgebiete
der Stiftungseinrichtungen. Die Hauptgefahr besteht in der Langzeitwirkung
dieser Entwicklungen, die in späteren Jahren nicht ohne weiteres
wieder korrigiert werden können.
Hinzu kommen die intensive Belastung durch Umstrukturierung, Neukonzeption
und bauliche Provisorien durch die Bautätigkeit in Berlin Mitte,
Dahlem und bei der Staatsbibliothek.
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