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Der Kontakt mit der euroamerikanischen Kultur bewirkte, daß Indianer die
für sie neuen Medien auch in künstlerischer Hinsicht nutzten. Statt auf
Felswände oder Bisonhäute malten sie mit Stiften oder Aquarellfarben auf
Papier. Durch die Förderung weißer Lehrer entwickelte sich daraus Anfang
des 20. Jahrhunderts im Südwesten und dem heutigen Oklahoma ein Malstil,
bei dem meist Szenen aus der nostalgisch verklärten "traditionellen" Kultur
im Vordergrund standen.
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Red Cap
Frank La Pena, Wintu (Kalifornien),
Acryl auf Leinwand, 1989
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