Datenbanken im Institut für Museumsforschung Ein umfassendes und unverändert wichtiges Aufgabengebiet des Instituts für Museumsforschung sind statistische Erhebungen und Auswertungen sowie die Führung von Datenbanken, dies sind derzeit: Institutionen-Datenbank (Museen und Träger) Diese Datenbank wird seit Beginn der 1980er Jahre aufgebaut. Um die statistische Erhebung durchführen zu können, mußte eine Datenbank mit Adressen, Angaben zu Sammlungsschwerpunkten und Träger von Museen aufgebaut werden. Im Jahr 1981 umfaßte diese Datenbank Angaben zu 2.247 Museen, 1998 liegen Angaben zu 5.576 Museen vor. Durch die regelmäßige Befragung aller Museen ist es möglich, die "Institutionen-Dokumentation" ständig zu aktualisieren und zu erweitern. Sie bildet eine wichtige Grundlage zur Erteilung von Auskünften. Sonderausstellungs-Datenbank Eine zweite Datenbank dokumentiert die Sonderausstellungen der deutschen Museen. Diese Sonderausstellungs-Datenbank enthält Angaben zu den seit 1993 durchgeführten Sonderausstellungen in deutschen Museen. Anhand der hier gespeicherten Daten kann Auskunft gegeben werden über spezielle Inhalte und Themen von Sonderausstellungen, über die Dauer, den Veranstalter etc. Darüberhinaus kann den Museen mit diesen Angaben über einfache Vergleichsdaten hinaus die Recherche zu eigenen Ausstellungen erleichert werden, es können Ideen für Ausstellungsvorhaben angeboten und Ansprechpartner zu vergleichbaren Ausstellungsvorhaben vermittelt werden. Bibliographien Zwei in schriftlicher Form vorliegende Bibliographien (Heft 47 aus dem Institut für Museumsforschung: "Bibliographie zum Einsatz des Computers bei Sammlungsmanagement und -dokumentation" und Heft 39 der Materialien: "Bibliographie - Report 1993 zu Museologie, Museumspädagogik, Museumsdidaktik und Besucherforschung" ) wurden nun in Form von Online-recherchierbaren Datenbanken ins Netz gestellt. Beide Datenbanken entsprechen zur Zeit noch den gedruckten Versionen, werden allerdings in den nächsten Wochen und Monaten systematisch aktualisiert werden. |