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Das Rathgen-Forschungslabor der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer
Kulturbesitz ist ein naturwissenschaftliches Institut, das sich mit der Materialanalyse
und der Erhaltung kulturgeschichtlicher Objekte befaßt. Ziele solcher Untersuchungen
sind die Bestimmung des Materials, des Alters, der Herkunft und der Echtheit sowie
die Beratung bei Fragen der Restaurierung und Konservierung von Kunstwerken. Es
wurde 1888 als Chemisches Labor der Königlichen Museen zu Berlin gegründet.
Schwerpunkte der Arbeit des Rathgen-Forschungslabors
sind:
- Metallanalysen an archäologischen,
kunstgeschichtlichen und völkerkundlichen Objekten,
- Aufbau einer Datenbank von Analysen
kulturgeschichtlicher Metallobjekte zusammen mit einem Archiv der Geschichte der
Metalltechnik,
- Untersuchungen an archäologischen
Keramiken, - Pigmentanalysen,
- Altersbestimmungen von Keramik nach
dem Thermolumineszenz-Verfahren, Farbstoff-Untersuchungen an historischen Textilien,
- Beratung bei der Restaurierung historischer
Bauten und Metalldenkmäler,
- Untersuchungen zur Konservierung
von kulturgeschichtlichen Holzobjekten,
- Aufbau eines Fälschungsarchives
Für diese Untersuchungen stehen dem Labor moderne Analysengeräte wie Licht-
und Rasterelektronemikroskope, Röntgenfluoreszenz-, Atomabsorptions- und Emissionsspektralanalyse,
Röntgendiffraktometrie, Pyrolyse-Gaschromatographie, FT-Infrarotspektoskopie,
HPLC und eine Thermolumineszenz-Einrichtung zur Verfügung.
Zur Publikation seiner Ergebnisse werden die Berliner Beiträge zur Archäometrie
herausgegeben.
Anschrift:
Schloßstraße
1A
14059 Berlin
Tel. 030/32674911
Email: rf@smb.spk-berlin.de
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