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Dante Alighieri stammte aus Florenz. Bis 1302, als die politischen Gegensätze ihn in die Verbannung zwangen, lebte er in seiner Heimatstadt. Seitdem zog er in Oberitalien umher.
Um 1283 verfaßte Dante seine ersten Liebesgedichte; später schrieb er auch gelehrte Abhandlungen. Sein berühmtestes Werk ist zweifellos die Göttliche Komödie, die zwischen 1304/07 und 1321 entstand.
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Die Göttliche Komödie schildert Dantes Reise durch die drei Reiche des Jenseits: die Hölle (inferno), den Läuterungsberg (purgatorio) und das Paradies (paradiso). Zunächst begleitet ihn der römische Dichter Vergil, der hier die menschliche Vernunft verkörpert. Dann übernimmt Beatrice, Dantes Jugendliebe, die er zum Inbegriff göttlicher Weisheit verklärte, die Führung. Sie geleitet ihn ins himmlische Paradies.
Unterwegs begegnet Dante zahlreichen historischen, biblischen und legendären Gestalten. Im Inferno sind sie verdammt und werden von rastlos wütenden Teufeln gequält; auf dem Läuterungsberg bereiten sie sich durch Buße auf die Erlösung vor; im Paradies schauen und loben sie Gott, das ewige Licht.
Die Göttliche Komödie steht grandios am Beginn der italienischen Dichtung. Bald nach ihrem Entstehen wurde sie in Buchmalereien illustriert, seit 1481 auch in Drucken. Herausragende Werke beider Gattungen sind in der Ausstellung zu sehen und umgeben die berühmtesten Illustrationen zur Göttlichen Komödie: Sandro Botticellis Bilderzyklus.
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