
Fassade von
Mschatta
Detail mit linkem Torturm
Jordanien, Mitte 8. Jh.
Kalkstein, Relief, Museum für Islamische Kunst |
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Ein besonderer Höhepunkt des Museums
für Islamische Kunst ist die Fassade der jordanischen Wüstenresidenz
von Mschatta aus der Mitte des 8. Jahrhunderts. Die im Museum
mit einer Länge von 33 Metern und einer Höhe von
5 Metern aufgebaute Fassade mit zwei Tortürmen vermittelt
ein anschauliches Bild frühislamischer Baukunst. Erst 1840
entdeckt, gelangte der größere Teil der mit Reliefs bedeckten
Fassade des Schlosses Mschatta 1903 in das damals im Bau befindliche
Kaiser Friedrich-Museum (das heutige Bode-Museum).
Die Überführung gab 1904 den Anlass zur Einrichtung einer
Islamischen Abteilung an den Museen, von der in der Folgezeit wichtige
Impulse zur Ausbildung einer islamischen Kunstwissenschaft ausgingen.
1932 wurde die Fassade in das Pergamonmuseum umgesetzt. [weiter]
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