1815 König Friedrich Wilhelm III. kauft 157 Gemälde aus der ehemaligen Sammlung Giustiniani vom Kunsthändler Féréol Bonnemaison in Paris.
1816 Erste öffentliche Aufstellung der Neuerwerbungen im Akademiegebäude Unter den Linden.
In einer Sitzung der Königlichen Akademie der Wissenschaften trägt Aloys Hirt seine Pläne zur "Gallerie-Giustiniani" vor: Die Bilder sollen zum Grundstock eines künftigen Museums gehören.
1827-1829 Gemeinsam mit einigen Einzelerwerbungen wird die Sammlung Giustiniani im Westflügel der Berliner Universität ausgestellt.
1827-1829 Aufstellung im Akademiegebäude Unter den Linden.
1830 Eröffnung der Berliner Gemäldegalerie im Obergeschoss des Alten Museums. 76 Gemälde aus der Sammlung Giustiniani werden gezeigt. Die übrigen 81 Werke verbleiben in den königlichen Schlössern.
1904 Eröffnung des Kaiser Friedrich Museums (seit März 1956 Bodemuseum), das die Berliner Galerie aufnimmt. Die Gemälde der Sammlung Giustiniani werden im Obergeschoß gezeigt.
1939 1945 Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges werden die Staatlichen Museen zu Berlin geschlossen. Die Kunstwerke werden nach und nach evakuiert. Die meisten Bilder aus der Gemäldegalerie werden im Leitturm des Flakbunkers in Berlin-Friedrichshain sichergestellt. Dort werden 11 Gemälde der Sammlung Giustiniani zerstört. Ein grosser Teil der Gemäldegalerie wird in Bergwerkstollen nach Thüringen gebracht, wo sie wenig später amerikanisches Militär beschlagnahmt.
1953 Ein Teil der Gemäldegalerie wird im Nordflügel des Pergamonmuseums ausgestellt.
1956 Eröffnung der West-Berliner Gemäldegalerie in Dahlem mit Bildern aus der Sammlung Giustiniani.
1963 Eröffnung der Ost-Berliner Gemäldegalerie in einigen wieder hergestellten Räumen des kriegszerstörten Bodemuseums mit Bildern aus der Sammlung Giustiniani.
1992 Wiedervereinigung der Gemäldegalerie
1998 Eröffnung der Gemäldegalerie am Berliner Kulturforum mit einst für die Berliner Galerie ausgewählten Werken aus der Sammlung Giustiniani.
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